Fronleichnamsprozession4Prozessionen und Wallfahrten der Kaumberger Pfarre – seit Jahrhunderten Ausdruck der Volksfrömmigkeit 

Papst Franziskus schreibt der Volksfrömmigkeit höhere Bedeutung zu als mancher seiner Vorgänger auf dem Stuhl Petri. Wallfahrten, Prozessionen, Flurandachten drücken die Sehnsucht der Menschen aus, in der Natur dem Schöpfer näher zu kommen. Ein weiteres archetypisches Muster fügt sich oft ein: Wie ein kleines Kind im Schmerz zuerst zur Mama läuft, vertrauen viele Gläubige ihre Sorgen und Nöte der Gottesmutter an und bitten um Fürsprache bei ihrem Sohn. In unserer Pfarre haben sich viele Formen der Volksfrömmigkeit über Jahrhunderte erhalten. Den Reigen eröffnet zu Beginn der Vegetation im April die Markusprozession, gefolgt von den drei Bitttagen vor Christi Himmelfahrt. Ebenso Jahr für Jahr pilgern Dutzende Pfarrangehörige am Dreifaltigkeitssamstag nach Gutenstein auf den Mariahilfberg. Eine weitere außergewöhnliche Tradition pflegen die Kaumberger und Kaumbergerinnen mit dem „Schauerbeten“. Bei dieser Prozession in die Nachbarortschaft Thenneberg zur Wallfahrtskirche „zum leidenden Heiland in der Dornau“ erflehen die Gläubigen am Tag des heiligen Vitus (15. Juni) den Schutz vor Hagelunwettern.

Mariahilf16Gruppe 

Es tut gut, sich im heutigen permanent geschäftigen Zeitalter bewusst ein paar Stunden auszuklinken, um betend zur Ruhe zu kommen. Von der rechten Einstellung getragen, ermöglicht uns diese Zeit, im Glauben zu wachsen, vertrauensvoll die Hoffnung zu stärken und die Liebe neu zu beleben, mit der wir Gott und den Mitmenschen begegnen sollen.

Fronleichnam Altar

Anmeldung zur Fußwallfahrt nach Mariazell: