Osterfeuer18Hochfest der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus – OSTERN 

Der Tod Jesu am Kreuz vor zweitausend Jahren wäre als schreckliches Scheitern einer Utopie in der Erinnerung der Menschheit unter gegangen. Jedoch hat Gott seinen Sohn von den Toten auferweckt und damit die entscheidende Wende der Weltgeschichte eingeleitet – so der Glaube der christlichen Kirchen bis heute. Nach wie vor gilt Ostern als das höchste Fest der Christenheit weltweit und wird entsprechend enthusiastisch gefeiert, umrankt von besonderen Ritualen. Manche sind weltweit in der Liturgie eingebettet, während andere der regionalen Volksfrömmigkeit entstammen. In der Osterpredigt 2018 weist Pfarrer Jozef Hurák auf die tiefe christliche Hoffnung hin, ermöglicht durch Jesu Auferstehung. Wenn Christen gegen zeitgenössische Entwicklungen, inzwischen als „Kultur des Todes“ bezeichnet, aufstehen und diesem menschenverachtenden Trend die zutiefst christliche „Kultur des Lebens“ entgegen halten, dann wird Auferstehung erfahrbar – hier und heute. Als Christ darf man hoffen, dass alles weltliche Leiden endlich ist, wie ein altes Osterlied besingt: „O Christ nun feste Hoffnung hab, auch du wirst gehen aus deinem Grab!“

Foto: Othmar Rauscher

 

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