Kirchweih20.HubertKirchweihfest unserer Pfarrkirche zum Hl. Erzengel Michael

Seit im Jahre 1980 der damalige Pfarrer P. Berthold Schneckenleitner für den Michaelisonntag (letzter Sonntag im September) erstmalig einen Bauernmarkt initiiert hatte, war diese Veranstaltung 40 Jahre hindurch mit dem Kirchweihfest unserer Pfarre verbunden. Doch im Jahr 2020 ist durch Corona vieles anders geworden, der beliebte Bauernmarkt musste abgesagt werden. Umso mehr tritt wieder der ursprüngliche Charakter des Tages in den Vordergrund, das Fest der Weihe unserer Pfarrkirche zum Hl. Erzengel Michael. Wie bedeutend die Kirche für unsere Gemeinde sei, unterstrich Pfarrer Slavomir in seiner Predigt mit einem Zitat aus dem alten Testament, in dem Gott zu den Israeliten spricht:

„Sie werden mir einen Tempel bauen, und ich werde in ihnen wohnen“. Nichts weniger als das Versprechen Gottes, sich mit den Menschen zu verbinden, die Ihm ein Haus bauen. Im Vertrauen darauf haben unsere Vorfahren mit einfachen Mitteln und schwerer Arbeit diese Kirche errichtet, unsere Aufgabe ist es, sie zu erhalten und stets mit Leben zu erfüllen. Viele von uns haben eine innige Beziehung zu diesem Gotteshaus, sie wurden hier getauft, haben bei der Firmung ihren Glauben bekannt, in der festlich geschmückten Kirche geheiratet und wiederum ihre eigenen Kinder hierher zur Hl. Taufe gebracht. Auch für den letzten Weg wünschen sich die meisten Bewohner der Pfarre noch einmal den Segen Gottes, in dieser Pfarrkirche.

Kirchliches Leben ist in der westlichen Welt nahezu untrennbar mit Musik verbunden, wunderbare Werke wurden zur höheren Ehre Gottes komponiert und dargebracht. Umso erfreulicher, wenn sich in unserer Pfarre Musiker für diesen Dienst zur Verfügung stellen. Pfarrer Slavomir Dlugoš nutzte anlässlich des Kirchweihfestes die Gelegenheit, unserem engagierten Organisten und Kirchenmusiker Hubert Pfeiffer mit einem kleinen Geschenk herzlich zu seinem vergangenen runden Geburtstag zu gratulieren und im Namen aller für seinen Einsatz zu danken.