Priesterweihe

priesterweihe 800pxDie Priesterweihe ist das Sakrament, durch welches die Sendung, die Christus seinen Aposteln anvertraut hat, in der Kirche weiterhin ausgeübt wird bis zum Ende der Zeit. Sie ist somit das Sakrament des apostolischen Dienstes. Sie umfasst drei Stufen:

Die Weihe zum Bischof, zum Priester und zum Diakon.(Katechismus § 1536)

Diese Ämter garantieren in besonderer Weise die Verbindung mit Christus, der Ursprung, Mitte und Ziel der Kirche ist und dienen der Einheit der Gläubigen untereinander. Sie werden seit ältester Zeit durch Handauflegung und Weihegebet übertragen.

 

 

 

Aus dem Weihegebet für Priester:

Allmächtiger Gott, wir bitten dich:

Gib deinen Knechten die priesterliche Würde.

Erneuere in ihnen den Geist der Heiligkeit.

Gib, o Gott, dass sie festhalten an dem Amt,

das sie aus deiner Hand empfingen;

ihr Leben sei für alle Ansporn und Richtschnur.

Segne, heilige und weihe deine Diener, die du erwählt hast -

wir bitten dich, erhöre uns."

 

Der Priester wird vom Bischof geweiht, um den Dienst der Verkündigung des Evangeliums, die Feier des Gottesdienstes und der Sakramente zu vollziehen. Diesen Dienst übt er in Gemeinschaft mit seinem Bischof aus.

Auch Diakone werden durch den Bischof geweiht. Ihre Aufgabe ist es, vor allem bei der Feier der Eucharistie zu helfen, die hl. Kommunion zu spenden, bei Eheschließungen zu assistieren, Begräbnissen vorzustehen und sich den verschiedenen karitativen Diensten zu widmen. (Vgl. Katechismus §1564 und § 1570)

Durch das Zweite Vatikanische Konzil wurde für die katholische Kirche der Dienst des „Ständigen Diakons“ wieder eingerichtet. www.diakon.at

Alle anderen Ämter und Titel werden von der Kirche verliehen und bezeichnen Funktionen, z. B.: Pfarrer, Kaplan, Dechant (sind Priester), Papst, Kardinal (sind Bischöfe) oder es handelt sich um Päpstliche Ehrentitel, meist auf Antrag eines Bischofs hin, verliehen: Monsignore (Kaplan Seiner Heiligkeit); Prälat Seiner Heiligkeit.

Wer sich selbst zum Priestertum berufen fühlt – soll rechzeitig ein Gespräch mit dem Priester seines Vertrauens suchen!

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