Das Leben der Heiligen

Die Hl. Elisabeth wird als Patronin der Caritas verehrt.

Als Tochter des ungarischen Königs Andreas und seiner Frau Gertrud 1207 in Preßburg geboren, schien ihr ein sorgloses Leben in Prunk und Vergnügen vorgegeben. Standesgemäß heiratete sie mit 14 Jahren Ludwig, den Markgraf von Thüringen, mit dem sie eine glückliche Ehe führte.

 

Bald zeigte die Fürstin ein seltsames Verhalten: sie schlich aus dem Schloss, brachte den Armen Essen und Kleidung und ließ es sich nicht nehmen, selbst die Wunden von Kranken und Aussätzigen zu versorgen. Ihr tiefgläubiger Gatte zeigte stets Verständnis und schützte Elisabeth, wenn sie von seinen Verwandten angefeindet wurde.

 

Es war ein schwerer Schlag, als Ludwig bei einem Kreuzzug ums Leben kam. Jetzt musste die Fürstin die Thüringer Wartburg verlassen und diente den Ausgestoßenen der Gesellschaft, bis sie mit 24 Jahren starb.

 

Die Elisabethaktion der Caritas
„Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut, das habt ihr mir getan“ - dieses Christuswort hat Elisabeth von Thüringen mit ihrem Leben umgesetzt.


Im Gedenken daran sammelt die Caritas jährlich zu Winterbeginn für notleidende Menschen im Land. Die Pfarre Kaumberg verbindet die Elisabethsammlung mit einer Teeaktion: für jeden einen Becher dampfenden Gewürztee, auch als Anstoß, mit einem Teepaket als Mitbringsel einen einsamen Menschen zu besuchen.

 

 

(Lebensdaten entnommen aus: Josef de Ponte und Josef Haltmayer "Elisabeth von Thüringen", Drittordens-Verlag, Passau 1976)

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