Dreikönigsaktion 2013: Kinder im Einsatz für eine gerechte Welt

Sternsinger

Am Fest der Erscheinung des Herrn, auch „Fest der Hl. Drei Könige“, zogen wieder Mädchen und Buben als Sternsinger von Haus zu Haus. Das besonders unfreundliche Wetter konnte die 24 Kinder nicht abhalten, ihre Mission zu erfüllen.

 

Frühmorgens trafen die Minis im Pfarrhof ein, wo sie von Müttern mittels farbenprächtiger Kleidung und Schminke in kleine orientalische Könige verwandelt wurden.

 

Sternsinger_Kbg_2013 (11) Sternsinger_Kbg_2013 (7) Sternsinger_Kbg_2013 (10) Sternsinger_Kbg_2013 (3) Sternsinger_Kbg_2013 (4) Sternsinger_Kbg_2013 (6) Sternsinger_Kbg_2013 (9) Sternsinger_Kbg_2013 (2) Sternsinger_Kbg_2013 (1) Sternsinger_Kbg_2013 (8) Sternsinger_Kbg_2013 (5)

 

(Fotos: Manuela Horny www.picts.at)

 

Nach dem festlichen Gottesdienst schwärmten die Kinder in Vierergruppen – Kaspar, Melchior, Balthasar mit Sternträger – in alle Richtungen auseinander. Obwohl der Wind den Regen über das Land peitschte, marschierten sie tapfer großteils zu Fuß, nur für lange Leerstrecken  kamen auch Autos mit wohlwollenden Eltern zum Einsatz.

 Wenn die Sternsinger ein Haus betraten, sangen sie das Dreikönigslied und jeder stellte sich mit einem kurzen Reim vor. Mit geweihter Kreide schrieben die Kinder Christi Segen für das Neue Jahr an die Eingangstüren, das traditionelle 20+C+M+B+13, und  auf warme Küchenherde streuten sie ein paar Weihrauchkörner, die sofort feierlich zu duften begannen.

 Schon in der Mitte des vorigen Jahrhunderts wurde dieser alte Brauch mit einem Spendenaufruf verbunden. Unter dem diesjährigen Motto „Wir setzen Zeichen für eine gerechte Welt“ baten die Kinder auch heuer wieder um Unterstützung für Hilfsprojekte in Entwicklungsländern. So ermöglichen die Gelder aus der Dreikönigsaktion z. B. Straßenkindern in Äthiopien den Schulbesuch, während andere Projekte Familien in Guatemala helfen, sich mit nachhaltiger Landwirtschaft selbst zu versorgen.

Für diese und ähnliche Anliegen waren die Sternsinger unserer Pfarre am 6. Jänner bis in die Abendstunden unterwegs.