Mariazell22AltarKbgPfarrverbindende Fußwallfahrt nach Mariazell zum 20. Jubiläum  

Zum 20. Mal in ununterbrochener jährlicher Reihenfolge zog im Juli 2022 eine Pilgergruppe zu Fuß von Kaumberg nach Mariazell. Rekordverdächtig war die Anzahl der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die unterwegs waren: über 50, wobei sich am dritten Tag noch etwa ein Dutzend anschloss. Das Wetter zeigte in diesen drei Tagen, was es kann, von drückender Hitze bis zu überraschenden Regengüssen.

Slavomir Dlugoš, Pfarrer von Kaumberg und Ramsau, hatte auch heuer die geistliche Begleitung übernommen, beginnend mit der Montagmorgenmesse bei der Hauskapelle Schildböck. Dienstag früh reiste er extra nach Rohr am Gebirge, um in der hiesigen Pfarrkirche die Pilgermesse zu feiern. Mit einer Andacht im Gscheider Kirchlein eröffnete Slavomir am Mittwoch die dritte Etappe, die er auch selber zu Fuß zurück legte, um dabei die Möglichkeit einer Beichte anzubieten. Den Stopp bei der Bruder-Klaus-Kapelle am Hubertussee nutzte Pilgerbegleiter Wolfgang Jelinek, jenen zu danken, die im Lauf der 20 Jahre zum Gelingen der Wallfahrt beigetragen hatten, allen voran Rita Pfeiffer, auf deren Initiative und Engagement hin die jahrzehntelange Tradition ihren Anfang genommen hatte. Vor der Basilika in Mariazell trafen die Fußwallfahrer mit jenen Pfarrmitgliedern zusammen, die per Auto oder Bus angereist waren. Pfarrer Slavomir freute sich beim Abschlussgottesdienst über diese pfarrverbindende Wallfahrt zum 20. Jubiläum, denn nicht nur aus seinen beiden „Schwesterpfarren“ Kaumberg und Ramsau, sondern auch aus Hainfeld sowie Rohrbach waren Gläubige in nahezu allen Altersstufen gekommen. Gestärkt durch den Pilgersegen strömten die Menschen letztendlich auf den Vorplatz der Basilika und in ihr Alltagsleben hinaus.

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Fotos: Wolfgang Jelinek; Text: Elli Pfeiffer-Lintner